Datum: 30. Juli 2026 um 14:57 Uhr
Dauer: 25 Stunden 3 Minuten
Einsatzart: Feuer > F3
Einsatzort: Wetschen, Wetscher Bruchstraße
Einheiten und Fahrzeuge:
- ELO Samtgemeinde Rehden
- Gemeindebrandmeister
- Ortsfeuerwehr Barver: HLF 10, MTW Barver, TLF 8/18
- Ortsfeuerwehr Dickel: TSF-W Dickel
- Ortsfeuerwehr Düversbruch: TSF-W Düversbruch
- Ortsfeuerwehr Hemsloh: SW2000, TSF
- Ortsfeuerwehr Rehden: ELW 1, LF 20, MTW Rehden, TLF 16/25, TLF 8W
- Ortsfeuerwehr Wetschen: LF 10/6, MTW Wetschen
- Stellv. Gemeindebrandmeister
Weitere Kräfte: Abschnittsleiter Süd, Drehleitereinheit Diepholz, DRK Bereitschaft, DRK Diepholz, Energieversorger, Logistikgruppe Süd, Ortsfeuerwehr Diepholz, Ortsfeuerwehr Drentwede, Ortsfeuerwehr Sankt Hülfe, Ortsfeuerwehr Ströhen, Ortsfeuerwehr Wagenfeld, THW, Versorgungsgruppe Süd, Veterinäramt
Einsatzbericht:
Am heutigen Nachmittag wurden die Einsatzkräfte um14:57 Uhr zu einem Großbrand nach Wetschen alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte standen mehrere Stallungen sowie ein angrenzendes Heulager in Flammen.
Im Einsatz befanden sich zunächst die Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Rehden sowie die Ortsfeuerwehr St. Hülfe. Aufgrund der Ausdehnung des Brandes und des hohen Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern wurden die Ortsfeuerwehren Ströhen, Wagenfeld und Drentwede zur Unterstützung nachalarmiert.
Die Löschwasserversorgung stellte die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung. Hierfür mussten mehrere hundert Meter Schlauchleitung verlegt werden, um eine ausreichende Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicherzustellen.
Neben den Feuerwehren waren auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zur sanitätsdienstlichen Absicherung der Einsatzkräfte sowie das Technische Hilfswerk (THW) zur Unterstützung an der Einsatzstelle im Einsatz.
Die Löscharbeiten konnten den Brand unter Kontrolle bringen. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten dauern derzeit jedoch noch an, um verbliebene Glutnester vollständig abzulöschen.
Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hierzu werden von der Polizei aufgenommen.
Update Freitag 31.07.26 16:45 Uhr :
Der Einsatz der Feuerwehren beim Großbrand in Wetschen zog sich bis Freitag, 16:00 Uhr, hin. Auch nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war, waren einzelne Feuerwehren weiterhin mit umfangreichen Nachlöscharbeiten beschäftigt, um verbliebene Glutnester abzulöschen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Neben den bereits eingesetzten Ortsfeuerwehren unterstützte auch die Kreisfeuerwehr mit ihrer Logistikgruppe sowie der Verpflegungsgruppe den lang andauernden Einsatz. Die Logistikgruppe stellte die Versorgung mit benötigtem Material sicher, während die Verpflegungsgruppe die Einsatzkräfte über die gesamte Einsatzdauer hinweg mit Speisen und Getränken versorgte.
Zur Begutachtung des betroffenen Tierbestandes wurde das zuständige Veterinäramt informiert und in die weiteren Maßnahmen eingebunden.
Durch das koordinierte und engagierte Vorgehen der eingesetzten Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus verhindert werden. Damit gelang es, das Wohngebäude erfolgreich zu schützen.
Ein besonderer Dank gilt darüber hinaus den Nachbarn sowie den umliegenden Landwirten. Sie unterstützten die Einsatzkräfte in vielfältiger Weise, insbesondere bei der Versorgung der Tiere sowie bei weiteren erforderlichen Maßnahmen, und leisteten damit einen wertvollen Beitrag zur Bewältigung der Einsatzlage.
Die Feuerwehr bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften sowie allen Helferinnen und Helfern für die hervorragende Zusammenarbeit und den engagierten Einsatz während dieses außergewöhnlich langen und herausfordernden Einsatzes.

