Datum: 2. Februar 2026 um 19:02 Uhr
Dauer: 10 Stunden 28 Minuten
Einsatzart: Feuer > F3
Einsatzort: Wetschen, Wetscher Bruchstraße
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: Drehleitereinheit Damme, Drehleitereinheit Diepholz


Einsatzbericht:

Vorläufige Pressemitteilung Stand 02.02.26 23:00 Uhr:

Am heutigen Abend kam es auf einem landwirtschaftlichen Anwesen an der Wetscher Bruchstraße in Wetschen zu einem Großbrand. Um 19:02 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Wetschen, Rehden, Hemsloh und Dickel zunächst zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass sowohl das Wohngebäude als auch die Stallgebäude bereits in Vollbrand standen. Aufgrund der Lage wurde die Alarmstufe umgehend erhöht. Infolgedessen wurden zusätzlich die Ortsfeuerwehren Barver und Düversbruch sowie die Drehleitereinheiten aus Diepholz und Damme nachalarmiert.
Die Brandbekämpfung erfolgte mit mehreren Strahlrohren sowie über beide Drehleitern. Zur besseren Koordination wurden drei Einsatzabschnitte gebildet. Die Wasserversorgung stellte eine besondere Herausforderung dar, da der Hof sehr abgelegen liegt und eine Wasserförderung über mehrere Kilometer aufgebaut werden musste.
Erschwerend kamen die kalten Temperaturen sowie überfrierende Nässe hinzu. Zur Unterstützung wurde der Bauhof Rehden hinzugezogen, der Streusalz zur Verfügung stellte.
Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Ein Teil der im Stall befindlichen Schweine konnte jedoch nicht gerettet werden. Der zuständige Veterinär wurde informiert.
Die betroffenen Wohn- und Stallgebäude wurden vollständig zerstört. Insgesamt waren rund 100 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Zusätzlich befanden sich der Rettungsdienst sowie die Polizei an der Einsatzstelle.
Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an.
Abschließende Meldung Stand 03.02.26 10:00 Uhr :

Die Einsatzkräfte waren bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Die Maßnahmen dauerten bis etwa 5:30 Uhr an.

Bereits am gestrigen Abend machte sich Samtgemeindebürgermeister Magnus Kiene persönlich ein Bild von der Lage vor Ort. Gegen 9:00 Uhr am heutigen Dienstagmorgen wurde die Einsatzstelle erneut durch Verantwortliche der Feuerwehr überprüft. Dabei festgestellte kleinere Glutnester wurden vorsorglich nachgelöscht.

Ein besonderer Dank gilt den Nachbarinnen und Nachbarn sowie den freiwilligen Helferinnen und Helfern, die die Einsatzkräfte während der langen Einsatzdauer mit heißen Getränken versorgten und damit einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung leisteten.